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PHOTOVOLTAIK MIT BÜRGERBETEILIGUNG

Auf dem Dach des Sicherheitszentrums wird eine leistungsstarke ­Photovoltaikanlage errichtet. Die Anlage soll einen Teil des Bedarfs der ­Gemeindeeinrichtungen decken. Leopoldsdorferinnen und Leopoldsdorfer können aktiv am Projekt mitwirken und 1-3 Paneele gegen Fix­verzinsung vorfinanzieren.

Schon lange planen wir die Errichtung neuer Photovoltaikanlagen in unserem Ort. Nun setzen wir diesen Plan in die Tat um und ­errichten am Dach des ­Sicherheitszentrums eine große PV-Anlage mit ­insgesamt 77 Paneelen. Ihnen, liebe Leopolds­dorferinnen und Leopoldsdorfer, bieten wir die Möglichkeit, aktiv an der Energiewende in unserem Ort mitzuwirken und ­jeweils 1-3 Paneele gegen Kapitalverzinsung zu ­finanzieren.

An der Energiewende teilhaben
Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich über ein online-Formular für die Teilnahme an der Bürgerbeteiligungsaktion anmelden. 1, 2 oder 3 Paneele können zum Preis von 481 Euro pro Modul vorfinanziert werden. Die Abwicklung erfolgt schlussendlich über die EnU – die Energieagentur des Landes NÖ.

7 Jahre lang garantierte Zinsen für Ihr „grünes“ Investment
Ihr investiertes Kapital wird jährlich mit 3,25 % fix verzinst. Somit leisten Sie nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Umwelt, sondern erhalten über 7 Jahre hinweg solide Zinsen. Ebenso wird Ihr investiertes Kapital jährlich zu je 1/7 zurückgezahlt.

Klimaziele: Leopoldsdorf leistet seinen Beitrag
Klimaschutz geht uns alle an. Mit dem Bürgerbeteiligungsprojekt können wir die Quote an Photovoltaikanlagen deutlich erhöhen, was eines der erklärten Klimaziele des Landes NÖ ist. Leopoldsdorf ist in ­Sachen Klimaschutz bisher gut unterwegs. So haben wir beispielsweise auch die Straßenbeleuchtung zu 100 % auf energiesparende LED-Lampen umgestellt und die Biodiversität auf öffentlichen Flächen gesteigert.

Eigenstromnutzung der Gemeinde und Krisensicherung
Der am Dach des Sicherheitszentrums erzeugte Strom soll vorrangig für die Nutzung in den Gemeindeeinrichtungen, wie den Kindergärten, der Volksschule, dem ­Gemeindeamt oder dem Bauhof dienen. Etwaiger überschüssiger Strom wird nicht nur ins allgemeine Netz eingespeist und verkauft, sondern auch für die Absicherung für Krisen verwendet!

Batteriespeicher zur Blackout-Prävention
Leopoldsdorf hat schon vieles in die Wege geleitet, um in etwaigen Krisenzeiten bestens gerüstet zu sein. Neben der Einrichtung eines Krisenstabes mit Polizei, Feuerwehr, Rettung und Gemeindevertretern und Zivilschutzverband-Vertretern wurde für das Sicherheitszentrum ein Batteriespeicher bestehend aus 2x 7 Batteriemodulen mit einer Gesamtkapazität von 67,2 kWh angeschafft. Der Batteriespeicher ermöglich die sofortige Energie-Erstversorgung bei Stromausfällen. Für längere Blackouts steht ein Notstromgenerator parat.

Bgm Blasenk und Gemeinderäte mit Solar-Paneel beim Sicherheitszentrum